Bitte nehmen Sie telefonisch oder per Mail Kontakt auf, um einen Ersttermin zu vereinbaren.
Für die Ergotherapie benötigen Sie eine Verordnung Ihres behandelnden Arztes (üblicherweise Haus- oder Kinderarzt). Bitte achten Sie bei der Verordnung darauf, dass eine Diagose (im Idealfall nach ICD-10) sowie eine Zeitspanne vermerkt wird (Anzahl und Dauer der Einheiten, z.B. 10x60 Minuten). Falls ein Hausbesuch gewünscht ist, muss das ebenso auf dem Verordnungsschein vermerkt sein.
Bei einigen Krankenkassen muss die Verordnung vor Therapiebeginn chefärztlich bewilligt werden, um eine Teilrefundierung der Kosten zu erhalten. Bei ÖGK (vorerst bis Ende Juni 2027) und BVAEB ist diese Bewilligung ausgesetzt.
Falls Sie eine Zusatzversicherung haben, erkundigen Sie sich bitte, ob und welche Leistungen übernommen werden.
Terminvereinbarung und ärztliche Bewilligung
Erstgespräch/Anamnesegespräch
Der erste Termin ist ein ausführliches Anamnesegespräch. Falls ihr Kind mein Patient ist, findet dieser Termin ohne Kind statt.
Hier wird eine genaue Anamnese durchgeführt. Das heißt, alle relevanten Informationen werden gesammelt. Bringen Sie gerne medizinische oder andere wichtige Unterlagen zum Termin mit.
In diesem Gespräch werden auch die Therapieziele definiert.
Selbstverständlich unterliegen alle Informationen der Verschwiegenheitspflicht und werden vertraulich behandelt.
Therapiebeginn
Befunderhebung
Die Befunderhebung nimmt üblicherweise ein bis zwei Einheiten in Anspruch. Dabei greife ich auf unterschiedliche Befundungsinstrumente zurück, z.B. Ayres' klinische Beobachtungen, standardisierte Tests oder freie Beobachtungen.
Die Auswertung all dieser Parameter erlaubt ein differenziertes Gesamtbild vom Entwicklungsstand des Kindes. Daraus leitet sich die weitere Therapieplanung ab.
Befundbesprechung
Im Anschluss an die Befundung werden die Ergebnisse der Befunderhebung besprochen und gegebenenfalls die Therapieziele angepasst.
Therapiebeginn
Danach startet die eigentliche Ergotherapie. Idealerweise finden Einheiten in einem regelmäßigen Rhythmus statt (1x/Woche), um innerhalb einer realistischen Zeitspanne die Therapieziele erreichen zu können.
Kosten
Als Wahltherapeutin ohne Kassenverträge weise ich Sie darauf hin, dass jede Therapiesitzung zunächst von Ihnen beglichen werden muss. Nach jeder Einheit oder nach einem 5er Block stelle ich Ihnen eine Honorarnote über die erbrachten Leistungen aus (diese ist entweder in bar oder per Überweisung zu begleichen). Die Honorarnote können Sie gemeinsam mit der ärztlichen Verordnung und dem Zahlungsnachweis bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Die Rückvergütung der Kasse liegt im Normalfall bei 80% des geltenden Kassentarifs (derzeit ca. 60€ pro Einheit).
Jeder Termin ist für einen Patienten reserviert, daher bitte ich Sie, pünktlich zu sein, da diese Zeit nicht nachgearbeitet werden kann. Falls Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte 24 Stunden vorher kostenfrei ab.
Bei später abgesagten oder nicht wahrgenommenen Terminen behalte ich mir das Recht vor, diese entsprechend dem Stundensatz abzurechnen. In diesem Fall gibt es keine Refundierung von der Kasse.
30 Minuten
50€
45 Minuten
70€
60 Minuten
85€
Hausbesuch
Ab 25€
Stand 01/2026
FAQs
Ab welchem Alter ist Ergotherapie sinnvoll?
Das hängt ganz individuell vom Leidensdruck und der Problematik ab. Bei motorischen Defiziten oder Wahrnehmungsproblematiken z.B. kann es schon im Kleinkindalter sinnvoll sein. Generell gilt, je früher Sie handeln, desto leichter machen Sie es ihrem Kind!
Wie lange dauert die Therapie?
Das hängt von mehreren Faktoren ab und ist individuell verschieden.
Erfahrungsgemäß sieht man bei motorischen Defiziten schon nach einigen Einheiten erste Fortschritte.
Bei Wahrnehmungsproblematiken dauert es grob geschätzt zwischen 1 und 2 Jahren, bis sich signifikante Änderungen zeigen.
Wichtig ist auch Ihre Mitarbeit als Eltern! Nur wenn sie regelmäßig und zuverlässig kommen, zeigen sich Fortschritte. Auch ihre Mitarbeit zuhause ist eine wertvolle Unterstützung.
Braucht mein Kind Ergotherapie?
Stolpert Ihr Kind oft, stößt es an Gegenständen oder anderen Personen an? Wirkt es allgemein "tollpatschig" oder "patschert"?
Malt es nicht gern? Lehnt es bestimmte Materialien ab?
Liegt es oft auf dem Boden? Geht es im Zehenspitzengang?
Haut es andere Kinder, beißt es oder "reagiert über"?
Wenn Sie sich in diesen Thematiken wiederfinden, kontaktieren Sie mich, gemeinsam finden wir heraus, ob eine ergotherapeutische Intervention Sinn macht!
Meine Narbe ist Jahrzehnte alt, kann sie trotzdem der Auslöser für Beschwerden sein?
Ja! Mit dem Alter verändert sich die Körperhaltung und die Muskulatur wird schwächer. Daher können sich auch vermeintlich harmlose Narben auf das Fasziensystem auswirken und Beschwerden verursachen.




